Work Life Rebels - Podcast

Der kompakte Business-Podcast mit Tipps und Tricks zu Vereinbarkeit und New Work und echten Role-Models

Bedarf erkannt, Kanal gegründet: Wie ein Familienfreizeitplaner Paderborn familienfreundlicher macht mit Nora Liebetreu - #47

Wie Irmel und Eule in einem Jahr vom WhatsApp-Kanal zur Plattform mit Veranstaltungskalender, Vernetzungstreffen und Checkliste für Anbieter:innen wurde

26.10.2026 34 min Elisabeth Tophinke

Zusammenfassung & Show Notes

Bedarf erkannt, Kanal gegründet: Wie ein Familienfreizeitplaner Paderborn familienfreundlicher macht mit Nora Liebetreu - #47

Wie Irmel und Eule in einem Jahr vom WhatsApp-Kanal zur Plattform mit Veranstaltungskalender, Vernetzungstreffen und Checkliste für Anbieter:innen wurde

Familienfreizeit in Paderborn: Wie Nora Liebetreu aus einer eigenen Lücke den Freizeitplaner Irmel und Eule gründete.

Nora Liebetreu hat gemeinsam mit Dominique Brand Irmel und Eule gegründet, den Freizeitplaner für Familien in Paderborn und Umgebung. Hauptberuflich arbeitet sie im Standortmanagement der Wirtschaftsförderung Paderborn. Sie ist Mutter einer Tochter.


Worum geht’s

  • Wie eine Idee aus der Elternzeit in einem Jahr zur Familienplattform wurde 
  • Wie Familien in Paderborn Veranstaltungen, Ausflüge und Kindergeburtstage finden 
  • Wie eine Stadt durch kleine Schritte familienfreundlicher wird 
  • Wie Ehrenamt neben Job und Kind funktioniert 


Das nimmst du mit:


Wie startest du ein eigenes Projekt?

  1. Eigenen Bedarf ernst nehmen: Was fehlt dir im Alltag? 
  2. Kurz prüfen, ob es schon etwas Passendes gibt 
  3. Mit dem anfangen, was da ist, zum Beispiel einem WhatsApp-Kanal und 20 Kontakten 
  4. Mitstreiter:innen sofort einbinden 
  5. Schritt für Schritt erweitern: erst der Kanal, dann die Website mit Filtern 


Wie wird eine Stadt familienfreundlicher?

  • Angebote bündeln und sichtbar machen: Ein Vorlesenachmittag wuchs nach einem Post von 5 auf 50 Familien. 
  • Eine Checkliste für Anbieter:innen nutzen: Wickeltisch auch für Väter, Platz für den Kinderwagen, ein Hocker unterm Waschbecken. 
  • Vernetzungstreffen anbieten, etwa für Alleinerziehende oder Väter mit Kindern. 


Wie passt Ehrenamt neben Job und Kind?

  • Klare Grenzen setzen: Eine Antwort nach einer Woche ist okay. 
  • Nicht nebenbei am Handy arbeiten, wenn das Kind dabei ist. 
  • Care-Arbeit fest aufteilen, nach Nachmittagen und Wochenenden. 


Kontakt zu Irmel und Eule


Partner der Folge
Werbung
Ölmühle Solling – seit 30 Jahren Bio-Ölspezialitäten für die Küche und die natürliche Körperpflege. Ich bin selbst Kundin.
  • Mit dem Code REBELS10 bekommst du 10 % Rabatt auf deine Bestellung.
  • Der Code gilt bis zum 30. November 2026, also auch noch für deine Weihnachtsgeschenke.
  • Im Shop findest du Speiseöle, Essige und Naturkosmetik.


Hat euch die Folge gefallen? 
Anfragen für Key-Notes, Feedback und eure Themenwünsche könnt ihr mir sehr gerne per E-Mail schicken: elisabeth@workliferebels.de
 
Empfehlt den Podcast bitte weiter! Bis zur nächsten Folge!
Vielen Dank und viele Grüße, Elisabeth 

Unsere Partner (Werbung) – mit diesen Links unterstützt ihr den Podcast 💚
🌿 Ölmühle Solling – familiengeführte Bio-Manufaktur aus dem Weserbergland mit kaltgepressten Bio-Ölen, Feinkost und Naturkosmetik: https://www.oelmuehle-solling.de – mit dem Code REBELS10 bekommst du 10 % Rabatt (gültig bis 30.11.2026)
🎓 The Parenting MBA, die Ausbildung fürs Elternsein: https://theparentingmba.com/workliferebels (Empfehlungslink) – bei Buchung über diesen Link bekommst du 250 € Gutschrift

 
Über den Host Elisabeth Tophinke: 
Elisabeth Tophinke ist Führungskraft, Ingenieurin, Mutter, Key-Note-Speakerin und Expertin für Vereinbarkeit. In diesem Podcast teilt sie ihre besten Tipps zu neuer Führung und Vereinbarkeit und stellt euch inspirierende Role-Models vor.  

 
Social Media-Kanäle - gerne folgen!
 
Website zum Podcast: 
https://workliferebels.letscast.fm/


Transparenz-Hinweis: 
In den Shownotes findest du teilweise sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet: Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei am Preis absolut nichts. 

Mit diesen Beiträgen hilfst du mir, die laufenden Kosten für den Podcast – Hosting, Technik und ein bisschen Koffein ☕ – zu decken. So kann ich weiterhin regelmäßig neue Folgen für dich produzieren.
Danke, dass du mich auf diesem Weg unterstützt 💚

Hinweis: In dieser Episode sind Affiliate-Links (*) enthalten. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.* 

Vielen Dank an die Garage33 in Paderborn für die Nutzung des Medienstudios und das Bildmaterial und an Torben Schmidt für die wunderschöne Musik!


Transkript

Herzlich willkommen zu Work Life Rebels. Ich bin euer Host, Elisabeth Tophinke und heute habe ich Nora Liebetreu zu Gast. Hallo Nora. Hallo Elisabeth, danke für die Einladung. Ja freue mich total, dass du hier bist, auch hier in Paderborn in meinem Homestudio, denn lokal ist gut. Auf jeden Fall, ich bin mit dem Fahrrad aus der Riemeke hergefahren und hatte deswegen schon ein bisschen frische Luft, ein guter Start in den Tag. Das finde ich auch, genau. Ich stell dich vor, damit die Hörer ein Gefühl haben, wen sie vor dir haben, vor sich haben und dann machen wir den Phrasenverdrescher, das Thema und den üblichen Ablauf. Ja, gerne. Nora Liebetreu ist eine der beiden Gründerinnen von Irmel und Eule, einem Freizeitplaner für Familien in Paderborn und Umgebung. Hauptberuflich arbeitet sie im Standortmanagement der Wirtschaftsförderung Paderborn und hat davor sowohl selbstständig als auch in Anstellungen im Bereich Fördermittelberatung und Projektmanagement gearbeitet. Sie hat Social Sciences und Politikwissenschaften in Marburg studiert. Vor einem Jahr hat sie aus ihrer eigenen Erfahrung als Mutter heraus gemeinsam mit Dominique Brand Irmel und Eule gegründet und macht so Angebote und Veranstaltungen für Kinder und Familien in Paderborn leicht auffindbar. Das spart Zeit und senkt den Alltagsstress. Der Kontakt zu Nora ist entstanden, weil ich selbst als eifrige Irmel-und-Eule-Nutzerin den Kanal auch regelmäßig weiterempfehle. Danke dafür. Ja, da muss ich gleich auch noch ein Geständnis machen, wie ich selbst auf Irmel und Eule gekommen bin und so. Ich bin gespannt. Ja, wirklich. Und ob ich eine typische Nutzerin bin, interessiert mich tatsächlich auch. Ja, kann ich dir was zu erzählen. Das freut mich. Lass uns mit den Schnellfeuerfragen starten, die wir so Gefühl kriegen, wen wir vor uns haben. Nora, was vereinbarst du denn in deinem Leben? Einiges. Du hast ja gerade schon erzählt, dass ich auch einen Job habe, ein Kind habe. Und ich glaube, das sind so die zwei Dinge, die sehr, wichtig sind in meinem Alltagsleben. Und ganz vorne stehe aber tatsächlich ich, weil ich weiß, nur wenn ich auch gut auf mich achte, meine sogenannte Me-Time habe, schaffe ich auch irgendwie eine gute Mama zu sein und auch eine gute Arbeitnehmerin zu sein. Ich glaube, das sind so die drei wesentlichen Bereiche, die meinen... Alltag ausmachen und die auch immer wieder herausfordernd sind natürlich. Definitiv. Aber eine wichtige Erkenntnis, ich erst als ich ein bisschen Mutter war, gewonnen hatte. Auf jeden Fall. Das klingt jetzt so, als wüsste ich das von Anfang an. Nein, es hat sehr lange gedauert und hat auch bei uns zu Hause lange gedauert, die Rollen auszudiskutieren. Auf jeden Fall. Das ist die perfekte Überleitung zur nächsten Schnellfeuerfrage, nämlich wie teilst du dir die Care-Arbeit? Ja, wie ich gerade schon gesagt habe, es war eine lange Zeit, die wir uns da erst mal zu Hause mit dem ersten und einzigen Kind, die ist jetzt dreieinhalb Jahre alt, vielleicht ganz gut so als Hintergrundinfo, es hat eine Weile gedauert, bis wir uns eingeruckelt haben. Also wir haben irgendwie gar nicht damit gerechnet, dass wir da Schwierigkeiten mit haben werden, weil wir, ja... für eine gleichberechtigte Partnerschaft sind auch in vielen Dingen sehr alternativ unterwegs und überhaupt nicht konservativ und so. Und trotzdem hat es uns kalt erwischt und auf viele Herausforderungen entgegengestellt. ja, wir haben inzwischen, glaube ich, sehr, sehr guten Weg gefunden, weil wir uns die Nachmittage aufgeteilt haben, wer arbeitet wann, wer hat wann das Kind und wer hat wann frei, uns auch die Wochenenden sehr gut aufteilen. Manchmal ist es schade, dass wir wenig Zeit zu dritt verbringen im Vergleich zu anderen Familien. Aber unterm Strich geht es uns damit echt besser, dass immer einer was mit dem Kind macht und der andere versucht, klarzukommen. Und ja, auch wir saßen da irgendwann mit so Listen, mit was ist eigentlich Mental-Load, was gehört alles dazu, und haben mal geguckt, wer macht eigentlich was. Und haben das dann auch noch mal neu aufgeteilt. Aber ein ganz wichtiger Schritt, der in vielen Partnerschaften gar nicht so einfach zu erreichen ist. Deswegen schön, dass du das so teilst. Ja, da bin ich auch sehr dankbar, dass sich mein Mann darauf eingelassen hat, weil auch das kriege ich ja immer mal wieder mit, dass das nicht in jeder Partnerschaft so ist, dass man sich da auch wirklich hinsetzt und sagt, ja stimmt, es ist nicht fair und komm, wir gucken uns das mal an. Und wenn du dich traust, Aussage in Prozent zu machen, wo würdest du sagen, seid ihr? würde schon fast sagen, dass es 50-50 inzwischen ist. Nicht jede Woche, nicht jeden Monat. Der eine hat mal mehr Kraft, der andere muss mal mehr auf der Arbeit irgendwie ran. Aber im Großen und Ganzen würde ich das schon sagen. Und wir haben auch ein gutes Gespür dafür. Wenn ich merke, das ist mir jetzt aber zu viel, ich hab heute schon das dritte Mal dies und das gemacht, dann sag ich das auch. Dann ist es auch kein Problem. Es endet nicht mehr in einem Streit oder in einer Grundsatzdiskussion. Ganz wichtig, ja. hilft und trotzdem ist das gerade in den Situationen, in denen so viel zusammenkommt, noch eine Kunst. Ja, auf jeden Fall. Also Alltagswahnsinn auf jeden Fall auch bei uns vorhanden und schön ausgeprägt. Das ist wieder eine gute Überleitung, nämlich die dritte Schnellfeuerfrage. Was ist denn aktuell deine größte Herausforderung im Bereich Vereinbarkeit? Ja, ich glaube tatsächlich, da kommen wir auch gleich noch ganz viel zu, Irmel und Eule unterzubringen im Alltag, weil es gibt, also das meiste, was ich für Irmel und Eule mache, findet digital statt. Und ich möchte nicht die Mama sein, die permanent nur am Handy hängt mit Kind. Also das verbiete ich mir, wie ich finde auch zu Recht. Abends bin ich oft zu müde. Tagsüber bin ich am Arbeiten. Und irgendwann ist es ja, wie ich gerade sagte, auch wichtig, dass ich Zeit für mich habe und ... dass ich irgendwie meine Akkus fülle und das funktioniert vielleicht nicht so gut, wenn ich nach der Arbeit noch mal drei Stunden zu Hause im Homeoffice sitze und Irmel und Eule mache. Das ist immer wieder herausfordernd und das ist Ehrenamt immer noch, aber trotzdem habe ich ja einen Anspruch, coole Ideen umzusetzen, Menschen auf Nachrichten zu antworten. Ich übe mich darin, zu sagen, Noras ist Ehrenamt. Es ist okay, wenn du erst in einer Woche antwortest. Das gelingt mir mehr, mal weniger. Kann ich gut nachvollziehen. Jetzt sind alle gespannt, was Irmel und Eule eigentlich ist. Wie ich es entdeckt habe. Du sagst dann, was es eigentlich ist. Ja, ich bin gespannt auf so eine offene, ehrliche Perspektive. Ich hab verschiedene Mütter-Krabbelgruppen. Mit jedem Kind kommt ein kleiner Zirkel an Müttern dazu. Wir haben uns immer in den jeweiligen Mütter-Krabbelgruppen, die hier ist ein Feuerwehrfest, und hier gibt's im Museum den Supertag, die Sachen zugeschickt. Irgendwann hat mir eine den Wochenplan von Irmel und Eule verschickt und gesagt, Leute, hier, guckt mal, da ist ein neuer Kanal. Da müssen wir uns gar nicht mehr die Sachen hin- und herschicken. Wir können da einfach nachgucken, da ist alles drin. Seitdem bin ich in dem Kanal, und wir müssen keine Feuerwehrfestzettel und Benachrichtigungen mehr rumschicken. Wenn ich eine Woche nicht da bin ... stecke ich meinem Mann dann auch das Wochenend-PDF, damit er weiß, was er am Wochenende mit den Kindern machen kann. Also eine totale Erleichterung. Und immer wenn ich jetzt jemanden treffe, der noch nicht von Irmel und Eule war, sage ich, bist du denn da noch nicht? Weil das einfach total praktisch ist, so Wochenende zu planen. Gerade mit aktiven Kindern. Und gerade eben so für Veranstaltungen, die lokal sind, die Tag der offenen Tür, Aktionen in Museen, da gibt es ja wirklich viel. Auf jeden Fall. Aber häufig sind die halt doch noch per Plakat. inseriert oder zumindest sehe ich die dann nur, wenn ich da bin. Und deswegen finde ich, ist das eine Riesenerleichterung. Ja, danke, das freut mich. Tatsächlich triffst du damit eigentlich genau das Ziel von Irmel und Eule. Wobei, so ein paar Punkte, die du ansprichst, sind vielleicht gar nicht mehr so ganz aktuell. Wie zum Beispiel diese Wochenendübersichten, die haben ja ein bisschen geändert. Genau, wo soll ich anfangen? mir eine... Ja, fang mal an bei, wie ist es entstanden? Und aus welcher Motivation heraus? Aus welcher Motivation heraus? Bei mir war das so, ich bin nicht gut darin, meine freie Zeit zu Hause zu verbringen. Also bevor es meine Tochter gab, war ich immer unterwegs. Freunde treffen, Sport machen, Veranstaltungen, Partys und so weiter. Während Partys nicht mehr so das Thema sind, brauch ich trotzdem Aktionen. Mit Kind hab ich zumindest mit Säuglingen und Baby gemerkt, ich verbringe total viel zu Hause, mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich hab mit vielem gerechnet, wie der krassen Müdigkeit und ja, sie ist super krass. Aber ich hab nicht damit gerechnet, dass ich mich so viel langweile. Und dass man so einsam ist. Dann sitz ich da den ganzen Tag und zähle irgendwie die Stunden, also das damals in der Elternzeit, bis mein Mann endlich nach Hause kommt und bin unzufrieden und so weiter und so fort. Und hab halt gemerkt, so funktioniert das nicht. Und vieles, was ich vorher gemacht hatte in meiner Freizeit, konnte ich jetzt aber mit dem Kind nicht mehr machen. gleichzeitig würde ich trotzdem behaupten, dass ich ein Mensch bin. Ich bin sehr offen. Ich hab kein Problem, hinzugehen, Leute anzusprechen. Ich hab viele Informationen über meinen Beruf, auch über private Kontakte, weil ich immer schon sehr ehrenamtlich vernetzt bin auch hier in Paderborn. So in einer Kunst-Kreativ-Szene, ich mal. Das heißt, ich krieg schon viel mit. Und dann treff ich aber andere Mütter, vor allen Dingen Mütter, klar, aber auch Väter, die mir dann halt erzählen, dass sie gar nicht wissen, wohin mit sich. Die Krabbelgruppen kennen die, wo ich denke, die kennt man doch. die nicht wissen, dass da das Feuerwehrfest ist. Und gleichzeitig hab auch ich immer noch Momente gehabt, wo mir sonntags die Decke auf den Kopf fällt, ist das schlechtes Wetter, vielleicht ist mein Mann nicht da. Ich baue den x-ten Duploturm und bin kurz davor, zu platzen. Und montags in der Kita höre ich dann, gestern die Veranstaltung da und da. Und dann denk ich mir, warum weiß ich das nicht? Irgendwann Ende letzten Jahres lag ich im Bett, mal wieder am Handy, Kind war, glaub ich, neben mir am Schlafen, was man dann halt so macht, und dachte mir so, ich gründe mal einen WhatsApp-Kanal. Ich hab vorher noch nie einen Kanal abonniert. hab's auch mal ... Ich hatte auch gar keine Ahnung. Ich dachte, wie damals, die WhatsApp-Gruppen eingeführt werden, ich will das mal ausprobieren. Und ich kannte jetzt, ähnlich wie du das grad beschrieben hast ... einige Mütter, nicht viele, aus den Krabbelgruppen. Und hab im Freundeskreis auch kaum Familien mit Kindern, so in dem ursprünglichen Freundeskreis. Dann hab ich diesen Kanal gegründet und hab da so, ich sag mal, 15, 20 Mütter, die ich kenne, die ich lose kenne auch zum Teil, einfach reingepackt. Und ... also auch wirklich Kontakte aus der Krabbelgruppe von vor einem halben Jahr, mit denen ich auch nie bei WhatsApp geschrieben hab. Einfach mal reingepackt, hier guck's dir an. Und dann kam Dominique auf mich zu. Auch Dominique ist eine der Mütter, die ich in meiner Krabbelgruppe kennengelernt hatte. Und schrieb, boah, megacoole Idee. Ich hab auch voll viele Listen, immer zu gucken, was könnte ich denn mal wieder mit den Kids machen. Und kenn mich hier auch richtig gut aus in Paderborn. Kann ich dir Sachen schicken? Dann hab ich sofort gesagt, brauchst du mir nicht schicken? Du bist jetzt Administratorin. Lass uns das gemeinsam machen. Und so ging das los. Genau, und vielleicht kurz vorher war das noch so, dass ich so dachte, es muss doch irgendwas geben. Also ich dachte, das ist doch klar, dass eine Kommune ein Interesse daran hat, also an Familien hat, an Familienfreundlichkeit. Und dann hab ich mich auch schlau gemacht, zu gucken, was gibt's denn vielleicht schon. Aber das, was ich so gefunden habe, hatte nicht die Qualität, die ich mir wünsche, die wir brauchen. ja, und dann dachte ich, ja, das müssen wir halt selber machen. Ja. Nee, richtig gut. Weil es gibt ja sonst wirklich nur die Seiten bei den einzelnen Veranstaltern. Genau. Und wer hat die Zeit, abends noch zig Webseiten zu checken? Das funktioniert halt nicht. Und oft ist es ja auch nicht so, dass du denkst, in drei Wochen den Mittwoch, Nachmittag hab ich noch nichts vor. Ich recherchier jetzt mal jeden Abend eine Stunde auf x Seiten von irgendwelchen Institutionen, die in der Regel was anbieten. Sondern es ist Sonntag, es regnet, du drehst gleich durch mit den Kindern zu Hause. Deine drei, vier Kontakte haben keine Zeit. Und was machst du dann? Dann sind die Kinder schon schlecht drauf, du bist schlecht drauf. Dann gehst du auch nicht am Handy auf Instagram und recherchierst ein Stündchen, wo jetzt was für deine Kinder in deinem Stadtteil los ist. Und sonst ist ja die Default-Reaktion dann, alle vor die Tür, gehen zum Spielplatz und die Kinder wieder zum Spielplatz, wieder der Spielplatz. Zumindest meine finden das ja schon auch sehr spannend, mal andere Sachen zu sehen und auch mal woanders hinzukommen. Wie alt sind deine? Vier und sechs. Meine ist, wie gesagt, dreieinhalb. Die freut sich immer, wenn wir auf den Spielplatz gehen. Ich hab da keinen Bock drauf. Ich halte das einfach nicht mehr aus, da die ganze Zeit rumzusitzen oder wieder eine Stunde an der Schaukel zu stehen. Ich bin diejenige, die den Input braucht. Deswegen unternehme ich so gerne die ganzen Sachen mit meiner Tochter. Ja, kann ich total nachvollziehen. Wir haben letztes Jahr angefangen, Museumspass zu kaufen von den westfälischen Landesmuseen. Da gibt es auch ganz viele Angebote in Paderborn und anderen Städten. Weil es eigentlich auch im Grunde Museen, die für Erwachsene gebaut sind, kinderfreundliche Angebote gibt und die da was mitnehmen können. Wenn wir uns dann also irgendwo die Ziegelhütte angucken, dann kann ich alle Schilder lesen und endlich was über mittelalterliche Herstellung von Backstein lernen. Und meine Kinder machen in der Zeit einen Backstein. Und dann haben alle was davon. Wenn man so eine coole Veranstaltung findet, dann sind alle gefordert. ich sehr nachvollziehen. Da sprichst du aber auch schon etwas an, im Punkt zu familienfreundlich. Man weiß halt vorher immer nicht, welches Museum ist jetzt familienfreundlich. Klar, wenn ein Museum sagt, wir sind ein Kindermuseum, wir haben eine Kinderausstellung, klar, dann geht man irgendwie davon aus. Dann ist das auch in der Regel schon ganz gut, das Thema Familienfreundlichkeit. Aber ansonsten ... werden wir Eltern, das ist meine Erfahrung, das wird mir aber auch vielen, mit denen ich in Kontakt bin, geschildert, ja auch immer wieder doof angeguckt. Wie kannst du jetzt mit dem Kind ins Café gehen, es krümelt, es weint, du kannst es doch hier nicht auf dem Boden wickeln. Oder ja bitte nichts anfassen im Museum und so weiter und so fort. Also mich hat das anfangs schon auch bisschen eingeschüchtert. Und man kriegt ja auch viele Kommentare. Ja, eindeutig. von älteren Menschen, auch der alte weiße Mann. Und irgendwie muss man dann, man muss da drüber stehen. Und das schafft man an vielen Tagen natürlich auch irgendwie. Aber es gibt auch Tage, wo man, wie gesagt, schon durchdreht. Und da hat man nicht noch Lust auf einen Kommentar. Da hat man auch keine Lust, im Museum das Kind davon abzuhalten, die Keramik aus dem x-ten Jahrhundert nicht anzufassen. Also, das sind Informationen, fehlen und die die Museen noch gar nicht unbedingt transparent haben. Selbst wenn ich auf die Homepage gehe, finde ich da vielleicht gar keine Info zu. Und häufig ist es dann ja auch ganz versteckt so, dass es noch Kosten gibt, für zum Beispiel das Kinderprogramm oder den Kinderführer. Oder es ist eben erstaunlich kinderfreundlich. Das habe ich in ein Museen auch vor der Überraschung festgestellt. Aber sind eben auch nicht nur die Museen. Ihr habt auch ganz viele andere. Es ist mehr so mein Ding, dass ich besonders auf diese Angebote anspringe. Ja, da ist jeder anders. Vielleicht kann ich noch mal kurz allgemein sagen, was Irmel und Eule eigentlich ist. Also angefangen hat es tatsächlich mit dem WhatsApp-Kanal. Das war für uns auch, für Dominique und mich, total überwältigend, weil, ja, keine Ahnung, wir haben da unsere paar Kontakte eingeladen und ... Innerhalb von einer Woche waren da Hunderte von Leuten drin. Ich hab erst gedacht, das müssen Bots sein, wie geht das? Aber es wurde ganz schnell weitergeleitet. Der Bedarf ist also riesig. Es kommen ja auch jeden Tag neue Follower hinzu. Wir haben dann aber nach und nach, als ich das so rumgesprochen hab, gemerkt, ... Anfangs war es so, dass wir vor allen Dingen die Dinge vorgeschlagen haben, die wir selbst nutzen. Das Problem ist aber, wir wohnen in Riemeke und in Benhausen. Unsere Kinder sind drei. Das andere Kind von Dominique ist, Dominique hat zwei Kinder, ist sechs. Und da ist ja schon ein gewisser Fokus da. Und das wollten wir verhindern. Wir wollen halt auch Dinge in Schloss Neuhaus aufzeigen. Wir wollen auch die Krabbelgruppen noch mal aufzeigen. Oder Dinge für Zehnjährige, gutes Wetter, schlechtes Wetter. Museen, aber auch Sport und so weiter und so fort. haben dann gemerkt, das können wir in einem WhatsApp-Kanal nicht abbilden. Das ist zu viel. Da hat keiner Bock drauf. Und dann haben wir mithilfe von Dominiques Mann, der so der dritte Ehrenamtliche in der Runde ist, eine Webseite aufgebaut. Und ich glaube, dass viele diese Webseite immer noch nicht so auf dem Schirm haben. Oder dass es vielleicht auch heute nicht mehr so ist, dass man wirklich gezielt auf eine Seite geht und versucht. Ich kann das immer nicht so einschätzen. Aber ja, auf der Webseite haben wir verschiedene Rubriken, sage ich mal. Es gibt einen Veranstaltungskalender für Familien. Es gibt einen Bereich mit Ausflugszielen. Und es gibt einen Bereich mit Kindergeburtstagsprogrammen. Das habe ich auch schon genutzt. Richtig gut. Und es ist ein weiterer Bereich im Hintergrund, Planung, wo wir all... wo wir so eine Art digitale Karteikartensystem für Anbieter jeglicher Art haben möchten. Da kann man sich vorstellen, zeigen, was man anbietet, und dann geht man aber auf die jeweilige Homepage und kann sich da über die aktuellen Kurse informieren. Weil das können wir nicht leisten, aktuell zu halten. Genau, und in dem Veranstaltungskalender, das ist ja so unser Highlight, glaube ich, kann man halt, und das ist glaube ich vielen nicht klar, kann man halt nach den eigenen Bedarfen filtern. Also ich kann halt wirklich sagen, mein Kind ist vier, wir haben Sonntag nichts vor, es soll regnen und wir sind mehr so Teambewegung. Und dann wird mir halt alles angezeigt. Genau. Und im WhatsApp-Kanal, da haben wir so die Regel so drei Posts pro Tag maximal. Und da kommen halt Highlights rein oder größere Geschichten. Also große Veranstaltungen. Ich glaube, die Kombination ist gut. Wenn ich mich als Nutzerin reflektiere, finde ich das total schön, dass ich weiß, jetzt kann ich gucken, was ich genau sonntag machen kann. Aber ein paar Highlights mitzukriegen, ich auch gut, weil man sich da noch verabreden kann. Wenn ich auf was hingewiesen werde, was ich nicht aktiv gesucht habe, kann ich in meine bestehenden Müttergruppen schreiben, wir sind da, kommt ihr auch. Das ist auch schön, wenn man sich auf einer Veranstaltung verabreden kann. Das sieht man auch an den Weiterleitungen im WhatsApp-Kanal. Wenn wir was posten, dann werden die Posts manche mehr, manche weniger weitergeleitet und dann ist immer so klar, also entweder schickt die Mama da an den Papa, komm, da gehen wir Sonntag mal hin oder komm, da gehst du mal hin. Oder halt, ja genau, in so Gruppen sollen wir da gemeinsam hin. Ja, das finde ich total schön und ich glaube, die Kombination ist auch wichtig. Ja, toll, absolut. total gutes Programm. Und was ich daran auch schön finde, ist, es schafft ja auch ein Bewusstsein dafür, was Familien brauchen mit den Filtermöglichkeiten. Ihr habt da ja Filtermöglichkeiten diverser Art. Also Wickeltisch ist zum Beispiel schon auch so Thema. Und ist der Wickeltisch auch für Männer erreichbar? Genau. Ist ja auch immer so ein wichtiges Thema. Und ein andere Themen sind, ist das wirklich kinderfreundlich, kostet das extra, will man vorher auch wissen. Aber was ich halt auch noch interessant finde, ist, dadurch dass ihr so Veranstaltungen bündelt, bewirkt ihr ja, dass Eltern gezielter nach diesen Veranstaltungen suchen, die mehr nachfragen und damit ja vermutlich auch mehr Angebot erzeugt wird. kannst du noch ein bisschen was dazu sagen, wie dieses Wir setzen uns für Kinder ein und für Familienfreundlichkeit und wir sorgen auch dafür, dass die Stadt familienfreundlicher und inklusiver wird, wie das mit so einem Programm oder so einem Projekt wie Irmel und Eule umgesetzt werden kann? Ja, ich glaube, die zwei Hauptpunkte, wie wir da auf jeden Fall einen Beitrag leisten, hast du gerade schon genannt. Das eine ist, dass ja Wir sprechen immer von Anbieterinnen oder Veranstalterinnen, aber es können auch Institutionen usw. Die versuchen wir ja, dahin zu erziehen, dass sie selber bei uns die Dinge eintragen. Und das machen auch viele. Ich glaube, Dominique hatte zuletzt mal gesagt, dass so 30 Veranstaltungen pro Tag eingetragen werden. Und uns gibt es ja erst ein Jahr. Also, das empfinden wir ganz gut. Und wenn sich Anbieterinnen ... das erste Mal als Anbieter, Anbieterinnen anlegen, dann geben sie natürlich auch die Homepage an, die Kontaktdaten und können auch zu ihrem Hauptveranstaltungsort Aussagen treffen. Und da haben wir so eine Art Checkliste, wo die dann ankreuzen können, was erfüllen wir? Und diese Checkliste ist ja nicht nur dafür da, dass Eltern wissen, okay, da kann mein Mann auch wickeln, ohne peinlich aufs Damenklo zu rennen. Da können wir den Kinderwagen indoor gut und so was, sondern es regt ja auch die AnbieterInnen dann eben an, die Dinge umzusetzen. Ach so, für Familien ist es eine tolle Sache, wenn unter dem Waschbecken ein kleiner Hocker steht. Es sind Kleinigkeiten, aber die erzeugen ja ein Gefühl von, wir sehen euch, wir wollen euch hier haben. Genau. Und das verändert was. Man fühlt sich wohler, da geht man halt einfach gerne hin. Ja, es setzt einfach ein Statement. Genau, ist das eine. Und der zweite Punkt ist, dass wir natürlich in dem Moment, wo wir das posten, wissen, jetzt kriegen es sehr viele Leute mit und diese Angebote dann auch wahrgenommen werden. Das hat man grade am Anfang von Irmel und Eule sehr stark gemerkt. Da haben wir uns ja, wie gesagt, vor allen Dingen auf Dinge konzentriert, die wir selber nutzen. Und dann gab es, sag ich mal, Vorlesenachmittage, wo ich sonst immer mit meiner Tochter war. Und dann waren da immer nur so drei bis fünf andere Eltern mit ihren Kindern. Und nach dem Post ... da halt 20 bis 50 Familien. Und das ist ja so das Schöne daran, dass es Ressourcen scheinbar ja gibt, coole, gute, familienfreundliche Angebote hier in Paderborn umzusetzen. Sie sind aber nicht bekannt und schaffen es vielleicht auch nicht, die Zielgruppe zu erreichen und dann aber zu sagen, hey, doch, bevor ihr das einstampft, bewerben wir das. Dann werden Leute auf euch aufmerksam und es gibt ein weiteres Angebot. Das ist auf jeden Fall so. Da kriegen wir auch sehr viele Rückmeldungen zu. Inzwischen verteilt es sich wieder ein bisschen mehr, weil wir ja viel mehr bewerben und nicht mehr nur so gewisse Angebote und mit dem Veranstaltungskalender ja auch eine viel größere Breite auch abdecken. Aber ja, wir tragen da auf jeden Fall zu bei, dass Angebote besser genutzt werden. Genau, den Eindruck habe ich auch, dass das einen Unterschied macht. weil gerade eben auf den Anführungszeichen üblichen Veranstaltungen, wo junge Mamas gerne sind, treffe ich dann auch spontan einfach immer ganz viele Leute. Und häufig die gleichen. Und ich glaube schon, dass das auch damit zusammenhängt, dass der Informationskanal. Ich treffe auch immer wieder dieselben Leute, wo ich dann denke, muss ich die grüßen? dann, nee, Moment, ich kenn die gar nicht. Ich bin ganz oft inzwischen verwirrt, weil ich so viele Leute kenne, gerade Eltern mit Kind, ich krieg das gar nicht mehr sortiert. ja. Das war ein toller Beitrag für ein Engagement, das ja auch niederschwellig angefangen hat, eine Stadt familienfreundlicher zu machen, mehr Angebote zu erzeugen. und Familien mehr zusammenzubringen und ich finde auch so bisschen sichtbarer zu machen. Auf jeden Fall. Ja, also wir gehen ja auch immer wieder in verschiedenste Gespräche. Also auch über meinen Hauptjob spricht sich das natürlich rum, was ich mache. Dadurch wird das präsenter in der Stadtverwaltung. Das Citymanagement von der Stadtverwaltung hat jetzt und von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat jetzt eine super spannende Aktion auch in der Innenstadt umgesetzt mit ja, wie soll ich das beschreiben, mit so... Parcours auf den Wegen in der Innenstadt, zum Beispiel Kinder zu animieren, sich zu bewegen und irgendwie so bisschen spielerische Einheiten auch in die Innenstadt zu bekommen. Und dann freuen wir uns natürlich auch, wenn wir das bewerben können und wenn das angenommen wird, dass sowas eben auch bleibt. Ja, richtig schön. Was würdest du denn sagen können, jetzt Eltern machen, nicht in Paderborn wohnen? Weil für alle Paderborner ist es ganz einfach. Man abonniert Irmel und Eule. Man schaut sich auf der Irmel und Eule Webseite Was sollten die Eltern machen, die so ein Angebot nicht haben? Was ist so deine Empfehlung? Also erstmal sind wir stark am Wachsen. Es ist nicht mehr nur Paderborn, sondern auch umliegende Kommunen und auch kleinere Ortschaften haben gemerkt, was wir so tun und tragen fleißig ein im Veranstaltungskalender und wir merken auch, dass immer mehr Follower auch aus anderen, ja... Kommunen hier im Umfeld kommen. Das ist erstmal ganz spannend zu sehen. Da wissen wir auch noch gar nicht, wie sich das so entwickelt, weil der Verwaltungsaufwand im Backend, sag ich mal, wird immer höher. gucken. Ja, anderen will ich einfach oder können wir mit unserem Einsatz, glaube ich, zeigen. Uns gibt es jetzt nicht mal ein Jahr und wir haben so viel erreicht. Wir haben eine Plattform geschaffen. Wir haben Eltern miteinander vernetzt. Es gibt jetzt viele Institutionen, diesen Hocker unterm Waschbecken stehen haben. Wir waren anfangs zu zweit, Dominique und ich. Und klar, der Maurice, der Mann von Dominique, der uns da mit der ganzen Website-Entwicklung unterstützt. Und dann haben wir noch ein paar andere Personen, die uns hier und da kleinere Aufgaben abnehmen. Aber das war's auch schon. Und ja, was wir da ... Also, ich glaube ... dass man, also ich glaube auch heute in bestimmten politischen Zeiten fühlt man sich ja oft irgendwie so gelähmt und machtlos, die da oben. Und das sehe ich auch so, so fühle ich mich auch, keine Frage. Aber es gibt schon immer wieder Dinge, wo ich so denke, da kann ich nicht nur meckern, sondern da kann ich schon auch versuchen, selber zu machen. Und natürlich hat jetzt nicht jeder den Webseitenentwickler am Start oder die Zeit, die wir halt, zum Beispiel ich durch meinen Teilzeitjob habe und so, aber Ja, weiß ich nicht. Dann spende uns halt 5 Euro. Dann hast du auch einen Beitrag geleistet. Wie kann man euch unterstützen? Spenden, Spendenaufrufe auch auf der Seite. Was wäre noch eine Möglichkeit, euch zu helfen? Genau, also in erster Linie sind wir auf finanzielle Spenden angewiesen, weil halt... die ganze IT-Infrastruktur und so weiter sehr kostspielig ist. und ansonsten freuen wir uns immer, wenn man uns weiterempfiehlt, den Kanal teilt im Freundeskreis, bei WhatsApp in die Story parkt oder auch bei Instagram irgendwie auf uns hinweist. Wenn man Institutionen auf uns aufmerksam macht, die unsere Tools nutzen können oder wenn Flyer und von uns noch weiter verteilt werden. Schön und die Buttons. Genau und das ist vielleicht auch noch ein spannendes Thema, was ich noch kurz ansprechen will. Wir haben immer wieder von Eltern die Rückmeldung bekommen über diese Umfragegeschichten im Kanal, aber auch persönliche Gespräche. Ja, wir sind so einsam, wir wohnen hier noch gar nicht so lange, wir sind wegen der Kinder jetzt wieder hier in die Region gezogen, aber wir kennen hier kaum jemanden. Könnt ihr uns nicht irgendwie vernetzen? Tatsächlich haben wir damit angefangen, indem wir ja auch verschiedene Personen dann angesprochen haben, hey, du bist Alleinerziehend, du willst andere Alleinerziehende kennenlernen, hast du nicht lustig an dem und dem Tag mal da und da auf den Spielplatz zu stellen und zu sagen, kommt her, wenn ihr andere kennenlernen wollt. Dasselbe auch mit Vaterkind. Genau, das habe ich auch schon weitergeleitet. Genau, das wird halt auch, Vaterkind Gruppe wurde auch sehr stark angenommen und Ich glaube, was da der Vorteil ist, wenn ich auf dem Spielplatz bin und ich bin ganz einsam, da sehe ich auch ganz viele Leute, aber gehe ich nicht hin und sage, hallo, ich bin Nora, ich suche andere Mütterfreundinnen. Das macht man ja irgendwie nicht. Selbst wenn man ins Gespräch kommt, nach der Handynummer zu fragen, ist ja oft auch irgendwie ... eine Hürde. Aber wenn wir diese Treffen ausrufen, schreiben wir das rein, vernetzt euch, macht eine WhatsApp-Gruppe, sprecht euch an, macht Playdate aus. Dadurch ist das ein krasses Netzwerkevent. Und ganz cool, ich war neulich auf einem Geburtstag von einem Papa. Und diesen Papa hat mein Mann über die Vatergruppe kennengelernt. Und dann sitz ich da bei diesem Geburtstag, uns herumspielen, ganz viele Kinder am Tisch sitzen, ganz viele Eltern. Und so nach und nach, man stellt ja dann die Frage, woher kennt ihr euch? Und nach und nach stellte sich heraus, ich hab mich dann gar nicht geoutet, Aber nach und nach stellte sich heraus, dass die sich alle über Irmel und Eule kennengelernt haben. Weil die alle sehr bedürftig waren. boah, das krieg ich auch direkt Gänsehaut. toll. Ich seh die jetzt in der Stadt, dass die da zusammen den Kinderwagen schieben. Ich seh die auf dem Spielplatz und weiß, krass, die kennen sich nur durch Irmel und Eule. Die haben keine anderen Kontakte. Das ist ein echt tolles Wirksamkeitsgefühl. Kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Wow, was ihr da auf die Beine gestellt habt. Das kriege ich auch direkt irgendwie. Könnte ich losheulen. Richtig, richtig schön. wow, Nora. Ein so tolles Projekt. könnten ewig auch noch über Irmel und Eule weiterreden. Die wichtige Botschaft, und die kommen auch in die Shownotes, der WhatsApp-Kanal, die Internetseite, Instagram. nutzt eben auch die Shownotes, euch auf Irmel und Eule gegenseitig aufmerksam zu machen und leitet vielleicht auch diesen Podcast weiter, falls es jemanden gibt in eurem Bekanntenkreis, der sagt, ich höre gerne Podcasts und vielleicht auf dem Wege dann auf Irmel und Eule aufmerksam wird. Auf jeden Fall. Ich freue mich schon, das zu teilen im Kanal. Sehr schön. Am Schluss mache ich gerne noch den Phrasenverdrescher, ein Spiel, das ich schön finde, weil es Diskussionen anregt und den Kopf öffnet. Hast du denn so eine Trigger-Phrase, die du vielleicht auch im Kontext von Veranstaltung oder Familienfreundlichkeit gehört hast, wo du sagst, die nervt mich, lass uns die mal auseinandernehmen? So eine richtige Trigger-Phrase, weiß ich nicht, was mir manchmal schwerfällt, ist... Wir bieten ja allen an, wenn ihr eine Veranstaltung seht, irgendwie spannend sind, könnt ihr uns auch per Mail oder Instagram kontaktieren und uns darüber informieren. Und das kommt halt häufig sehr kurzfristig. Und wir freuen uns darüber, weil wir darüber Dinge kennenlernen, die wir vielleicht auch noch nicht kennen. Aber es ist halt immer so, wo ich so denke, Leute, ihr wisst doch... Wir machen das ehrenamtlich, wir checken nicht jeden Tag unsere E-Mails. Wir schaffen das nicht, das dann selber noch in den Veranstaltungskalender einzutragen, dann noch einen Post zu formulieren. Das fällt mir manchmal so schwer, das irgendwie zu begreifen. Manchmal ärgert mich das, obwohl ich mich gleichzeitig auch voll freue, dass Leute uns Dinge schicken. Aber die Kurzfristigkeit, die kann ich manchmal nicht so nachvollziehen. Gleichzeitig ist mir auch klar, dass nicht alle wissen, was bei uns da im Backend ... los ist so. Also wenn da freitags abends eine Mail kommt, ja, morgen ist die und die Veranstaltung, ich hab da auch einen Flohmarktstand, könnt ihr das bitte noch posten? Das schaffen wir nicht. Ich lese die Mail vielleicht auch erst in einer Woche. Im Grunde geht es also so bisschen diese, ja doch, manchmal auch wahrnehmbare Service-Mentalität, gibt es jetzt ein Angebot, also macht jetzt bitte und die Wertschätzung dafür, dass es ehrenamtlich ist und dass wir alle nur Menschen sind, die ein Leben haben. genau. Und gerne auch Dinge im Voraus planen, so geht es mir zumindest. Das wünschen wir dann mehr. Automailer zurück. Wo irgendwie eine Fußnote, ich weiß nicht, ob ihr das schon habt, wo man wünscht, wir lesen die Mail nicht regelmäßig oder mindestens, also ich weiß, eigentlich überlege ich mir immer eine Antwort oder wir überlegen uns gemeinsam eine Antwort, aber in dem Fall, wenn das ja auch per Mail kommt, irgendwie eine Automailer bleibt, die sagt, wir lesen das nicht ständig, Veranstaltungshinweise bitte da und ja, bitte Verständnis dafür, dass es ein Ehrenamt ist und wir ein volles Leben haben. Ja, ich glaube, richte ich gleich ein. Also es ist ja irgendwie nett und es konntest du es zumindest ein bisschen einfacher machen. Auf jeden Fall. Ja, danke. Guck mal, direkt noch irgendwie eine Kleinigkeit gelöst. Ja, ich empfehle jetzt auch mal was, sonst am Ende kommen ja immer Empfehlungen von den Gästen. Also ich kann allen Hörern wirklich empfehlen, Irmel und Eule zu abonnieren und euch damit zu unterstützen. Ja, danke schön. Danke auch, dass du mich eingeladen hast. Das war ein tolles Gespräch. Ja, hat mich sehr gefreut. Mich auch. Dir noch einen wunderschönen Tag und ganz viel Erfolg mit Irmel und Eule. Danke und dir mit deinem Podcast. Danke. Und an alle Hörer und Hörerinnen, ich freue mich immer, wenn dieser Podcast weiter empfohlen wird. Gerne an ein, zwei Freunde, die von diesem Podcast profitieren können und denkt dran, Irmel und Eule zu abonnieren. Bis in zwei Wochen. Macht's gut. Tschüss. Ciao.